Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten

1. Überblick

Autoren: U. Hetterich, M. Raithel, W. Taumann

Bei der Therapie von Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die konsequente Vermeidung der auslösenden Allergene der zentrale Ansatzpunkt (Allergenkarenz). Sind die auslösenden Allergene allerdings noch nicht diagnostiziert oder ist die Vielfalt der Allergene zu hoch, dann bietet sich als Ausgangsbasis die Oligoallergene Basiskost an, die schrittweise mit einer Additionsdiät ergänzt wird. In Ergänzung der Ernährungsumstellung sind häufig hypoallergene Formulatdiäten sinnvoll, um eine ausreichende Aufnahme von Kalorien, Spurenelementen, Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren sicherzustellen und gastrointestinale allergische und entzündliche Reaktionen zu reduzieren. Für die häufigsten Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittel-unverträglichkeiten Laktosemalabsorption, Fruktosemalabsorption, Sorbitmalabsorption, Histaminintoleranz und Salicylatintoleranz, stehen detaillierte Ernährungsempfehlungen zur Verfügung.

Unsere Richtlinien zur Ernährungsumstellung sind entsprechend in die folgenden Abschnitte unterteilt:

  1. Abschnitt 2: Allergenkarenz
  2. Abschnitt 3: Oligoallergene Basisdiät und Additionsdiät
  3. Abschnitt 4: Hypoallergene Formulardiäten
  4. Abschnitt 5: Detaillierte Ernährungsempfehlungen

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